Was ist sanfte, natürliche Kosmetik
Kosmetik hat von der Etymologie her mit „Kosmos“ zu tun, ein Wort, das „Ordnung“, (naturgegebene – in deren Sinn Amyris wirken will) aber auch „Schmuck“ bedeutet. Das zentrale Objekt der Kosmetik ist die Haut. Wie sensibel sie auf Berührung reagiert, kann man allein schon daran erkennen, dass in der Haut eines Erwachsenen etwa 10 Mio. Sinneskörperchen sitzen. Die Haut hat also sehr viel mit Kontakt zu tun. Sie ist unsere äußere Grenze, an der sich auch alles abbildet, was wir an Gedanken und Gefühlen die Themen Berührung bzw. Abgrenzung betreffend in uns haben. Wie inzwischen auch ganzheitliche Dermatologen/innen und Kosmetiker/innen wissen, ist die Haut ein „Spiegel der Seele“ – alles, was wir an ihr sehen, ist eine Rückmeldung vielfacher Reaktionen des gesamten Organismus, des Nervensystems, dessen feinste Enden in der Haut sitzen, des Blutkreislaufes und des Hormonhaushalts.
Die Haut ist also der sichtbare Ausdruck des Gesundheitszustandes eines Organismus und Hautprobleme sind die Ausdrucksform eines mehr oder weniger pathologischen Zustandes, der in der Regel vom vegetativen – dem nicht dem Willen unterliegenden – Nervensystem verursacht wird. So wird z.B. Stress – welcher Art auch immer – an der Haut sichtbar. Durch Stress wird die Funktionsfähigkeit des Immunsystems, zu dem ja auch die Haut gehört, stark belastet. Eine ganzheitliche sanfte Kosmetik aus Naturstoffen und auf Körper, Seele und Geist gleichermaßen ausgleichend wirkenden ätherischen Ölen, Bachblüten und Edelsteinessenzen kann bei der Stressbekämpfung eine wesentliche Rolle spielen.
Sie arbeitet nicht mit Wunderwirkstoffen, die nach der Desillusionierung bei den Enttäuschten zusätzlichen Stress verursachen, sondern vermittelt das Gefühl, sich selbst auf allen Ebenen Gutes zu tun und gleichzeitig zum Schutz und der Erhaltung der Natur beizutragen. Ein Kosmetikum ist sanft, wenn sich seine Bestandteile schon bisher in der Evolution des Lebens bewährt und eine sanfte, schützende Wirkung gezeigt haben. Künstliche Substanzen, die in der Natur in dieser Form nicht vorkommen, bringen immer die Gefahr mit sich, daß der Organismus sich dagegen wehrt. Unverträglichkeit und Allergien sind die Folge.
Sanfte Kosmetik verwendet natürliche Stoffe wie kalt gepresste fette Öle, Lanolin, Bienenwachs, Sheabutter u.a. Dies bedeutet natürlich auch Verzicht auf künstliche Konservierungsmittel, wodurch insbesondere die Haltbarkeit der wasserhältigen Produkte (Hautcrèmen) kürzer ist als bei Industrieprodukten. Sie ist jedoch bei regelmäßiger Verwendung durchaus ausreichend und kann durch kühles und lichtgeschütztes Lagern wesentlich verbessert werden).
Das Geheimnis schützender und pflegender Kosmetik ist ganz einfach: es geht nur darum, die äußerste Hornschicht gut durchfeuchtet und damit geschmeidig und glatt zu erhalten. Dazu dient natürlicherweise der feine Fettfilm auf der Haut, der vor allem aus den Talgdrüsen gebildet wird. Wird dieser ganz oder teilweise abgetragen, zum Beispiel durch zu häufiges Waschen mit Seife, dann verdunstet mehr Feuchtigkeit aus der Haut. Sie wird mit der Zeit brüchig und spröde. Mit Hilfe eines leichten Fettüberzugs kann dagegen eine übermäßige Abdunstung vermindert werden. Diese Unterstützung von außen ist notwendig, weil der Aufbau einer natürlichen FettFeuchtigkeits-Balance der Haut selbst unter den heutigen Umwelt- und Lebensbedingungen meist nicht mehr richtig funktioniert.
Ätherische Öle für Haut- und Gesundheitpflege
Der Umgang mit aromatischen Stoffen zum Zweck der Harmonisierung von Unausgewogenheiten aller Art, aber auch der religiösen Verehrung begleitet die Menschheit seit Jahrtausenden. Unter den alten Hochkulturen besaß insbesondere die ägyptische darüber ein breites Erfahrungswissen.
Auch die alten Inkas, Araber und Perser wussten um die Bedeutung und den tiefgreifenden Einfluss der Aromen auf Körper, Geist und Seele des Menschen – ein Wissen, das sich im Lauf der Zeit über ganz Europa und Vorderasien ausbreitete und erst mit dem Aufkommen der chemischen Industrie im 19.Jahrhundert und der damit einhergehenden Möglichkeit, Medikamente synthetisch herzustellen, vorübergehend in Vergessenheit geriet. Seit Beginn des 20.Jahrhunderts erfährt sie eine Renaissance und ist mittlerweile in der ganzen Welt verbreitet und geschätzt.
Ätherische Öle wirken – sowohl über die Nase als auch über die Haut – unmittelbar auf die nicht dem Bewusstsein unterworfenen Funktionen des menschlichen Systems: auf das vegetative Nervensystem, das Hormonsystem, auf den gesamten Bereich der Gefühle und der damit verbundenen Prägungen und sind in der Lage, in all diesen Bereichen Unausgewogen-heiten zu harmonisieren. Sie sind daher eine wunderbare Möglichkeit, die Gesundheit auf allen Ebenen zu fördern und medizinische Maßnahmen zu ergänzen. Keiner der in Amyris-Produkten enthaltenen Naturstoffe kann über Nacht „Wunder“ wirken. Bei regelmäßiger Anwendung ist das Ergebnis jedoch äußerst nachhaltig und zufriedenstellend.
Die Grundpfeiler der Hautpflege
Die Hauttypen
Für die Pflege genügt eine Unterscheidung in fette, trockene und normale Haut. Alle Hauttypen brauchen das gleiche, nämlich nach der Reinigung das Auftragen einer Fettcrème (Wasser-in-Öl), die eine übermäßige Verdunstung der hauteigenen Feuchtigkeit verhindert. Die einzige Ausnahme ist eine besonders fette Haut, die sehr rasch eigenen Hauttalg aufbaut. Nur bei Seborrhöe (krankhaft gesteigerte Absonderung der Talgdrüsen) sollten solche Crèmes nicht angewendet werden. Hier genügt die sanfte Reinigung der Haut.
Produktübersicht
Gesichts- und Körperpflege
Als Basis milder Pflegeprodukte wie Hautcrèmen, Gesichtswässer und –öle, Sonnenschutz u.a.m. dienen bei Amyris-Lust auf Duft verschiedene kaltgepresste fette Öle, wie z.B. Weizenkeim-, Sesam-, Mandel-, Jojobaöl, u.a.m., Emulgatoren wie Lanolin und Bienenwachs, pflanzliche Hydrolate, Wasser aus einer arthesischen Quelle und natürliche Duftstoffe in Form ätherischer Öle. Energetisch aufgewertet werden die Produkte durch Edelsteinessenzen und Reiki-Energie.
Für die Haarpflege, Dusch- und Badezusätze bietet Amyris-Lust auf Duft milde Shampoos aus biologisch abbaubarem und sehr gut hautverträglichen Zuckertensid. Die Produkte werden entweder bereits fertig beduftet oder mit individuell zusammengestellten Düften angeboten.
Gesundheitspflege
Produkte für die Gesundheitspflege enthalten neben den oben angeführten Basisstoffen auch Bachblüten und Edelsteinessenzen und werden wie alle Amyris-Produkte auch mit Reiki energetisiert. Auch viele dieser Produkte können bei Bedarf und auf Anfrage persönlich zusammengestellt werden.
Duftkreationen und individuelle Mischungen
Der Kreativität sind in der Aromatherapie keine Grenzen gesetzt. Aus den mehreren Hundert in Gebrauch befindlichen ätherischen Ölen lassen sich die meisten zu wundervollen Kombinationen für Massage- und Badeöle, Shampoos, Duschbäder, Raumdüfte und Parfums zusammenfügen. Die Wirkung ist dabei ganzheitlich – eine Wohltat für Körper, Geist und Seele.
Eine besondere Spezialität von Amyris-Lust auf Duft sind die individuellen Mischungen, die in persönlicher Beratung – entweder direkt vor Ort oder auch über Online-Kontakt zusammengestellt werden können. Sie sind ganz auf die Bedürfnisse der jeweiligen Person abgestimmt, unterstreichen ihre Einzigartigkeit und unterstützen das ganzheitliche Wohlbefinden. Duftbotschaften der ausgewählten ätherischen Öle werden jeweils zur Verfügung gestellt.
Die Parfumlinie "Spirit of the Goddess" bietet Naturparfums nach den 4 Elementen, die das jeweilige Element im eigenen Leben unterstützen und fördern. Indara steht dabei für Erde, Brizo für das Wasser, Aditi für das Feuer, und Turan für das Element Luft.

Hergestellt von Amyris-Lust auf Duft nach Bildern von Andrea Dechant
Reinigung
Das Grundelement ist reines Wasser. Außerdem hat die Haut die Möglichkeit, sich durch Abstoßen der Hornschicht laufend selbst zu reinigen. Das allein genügt allerdings unter den heutigen Umweltbedingungen nicht mehr. Zu viel Reinigung andererseits ist in jedem Fall ein Eingriff in das „Ökosystem Haut“. Es macht sie dünner und daher anfälliger für aggressive Substanzen, worauf dann eine Konditionierung zur empfindlichen Haut einsetzt, d.h. die Überempfindlichkeit bleibt auch bestehen, wenn das aggressive Mittel nicht mehr verwendet wird. Die gute alte Seife ist stark alkalisch, löst daher den natürlichen Fettfilm der Haut auf und macht so die Haut mit der Zeit sensibler. Auch die Tenside in den alkalifreien Seifen haben dieselbe Wirkung und trocknen die Haut immer mehr aus.
Das Beste ist also eine Reinigungscrème, ein Reinigungsöl oder ein mildes natürliches Gesichtswasser mit wenig Alkoholgehalt und das anschließende Auftragen einer fetten Crème, so dass das entfernte Fett und Wasser der Haut wieder zurückgegeben wird.
Pflege
Als Basis milder Hautcrèmen dienen verschiedenste kaltgepreßte fette Öle aus kontrolliert biologischem Anbau, z.B. Weizenkeim-, Sesam-, Mandel-, Jojobaöl, u.a.m., Emulgatoren wie Lanolin und Bienenwachs, Quellwasser und natürliche Duftstoffe, z.B. in Form ätherischer Öle.
Während Hautöle zur Pflege des ganzen Körpers nach der Reinigung ideal sind, bieten Fettcrèmes und Balsame vor allem für den Schutz stark beanspruchter Hautpartien – im Gesicht und an den Händen – die besten Voraussetzungen.
Dabei sind die Wasser-in-Öl-Systeme, die die Haut mit einem feinen Fettfilm überziehen, den Öl-in-Wasser-Systemen od. sogenannten „Feuchtigkeitscrèmes“ vorzuziehen. Neuere Forschungen haben ergeben, daß letztere der Haut sogar Feuchtigkeit entziehen, wodurch sie langfristig spröde und trocken wird. Es wird also genau das Gegenteil des gewünschten Effekts erzielt. Dazu kommt, dass die in der Regel wasserreichen Feuchtigkeitscrèmes Konservierungsmittel und Emulgatoren brauchen, die in zunehmendem Maß Hautprobleme verursachen.
(Quelle: Wolfgang Hingst: „Zeitbombe Kosmetik“)
